Nicht nur Mädchen träumen vom eigenen Pferd, auch immer mehr Erwachsene erfüllen sich diesen Wunsch.
Reiten hat sich vom Elite- zum Breitensport gewandelt. Doch häufig unterschätzen Pferdekäufer die hohe finanzielle und zeitliche Belastung – und auch, was man alles lernen muss, um mit einem Pferd richtig umzugehen und es reiten zu können.
Haben die Besitzer zu wenig Geld, sparen sie oft auf Kosten der Pferde: an der Unterbringung, am Tierarzt, am Hufschmied, am Training.
Fehlt ihnen die Zeit, bekommen die Tiere häufig zu wenig Bewegung und Abwechslung. Mangelt es dem Besitzer an Kompetenz, hat er meist bald Probleme mit seinem Pferd und verliert den Spaß am Hobby. Sollen die Pferde dann wieder verkauft werden, gehen sie oft von Hand zu Hand – was ihnen nicht gut tut – oder sie landen bei Händlern und am Ende nicht selten beim Schlachter.
Der Anschaffungspreis
Der Kaufpreis eines Pferdes variiert je nach Rasse, Alter und Ausbildungsstand. Auch die Kosten für die Ausrüstung richten sich nach den Ansprüchen des Reiters.
Das folgende Kostenbeispiel für einen siebenjährigen Wallach. Der hatte bereits eine solide Grundausbildung, was seinen Preis rechtfertigt.
Kaufpreis des Pferdes: 6.400 Euro
Gesundheitscheck: 700 Euro (Ankaufsuntersuchung, Zahnarzt, Hufschmied)
Ausrüstung: 3.962 Euro (Putzzeug, Sattel, Trense, Reitkleidung etc.)
Gesamtkosten: 11.062 Euro
Es gibt auch schon Pferde um die 1.000 Euro. Doch die sind in der Regel jung, untrainiert oder schwierig – was die meisten Reiter völlig überfordert. Tatsache ist: Ein gut ausgebildetes Pferd, mit dem ein Durchschnittsreiter auch die Chance hat, klarzukommen, hat seinen Preis. Vermeintliche Schnäppchen enden meist im Frust für beide Seiten.
Die laufenden Kosten
Der Kaufpreis ist nur eine Sache. Am meisten belasten Pferdehalter die laufenden Kosten. Die folgenden Preisbeispiele basieren ebenfalls auf den Ausgaben für das Pferd und umfassen die Kosten pro Jahr:
Stallmiete: 2.640 Euro
Hufpflege: 150 Euro
Versicherungen: 250 Euro
Gesundheitsvorsorge: 200 Euro
Training für Reiter und Pferd: 1.560 Euro
Gesamtkosten: 4.800 Euro
Das sind 400 Euro pro Monat! Selbst ohne Training sind es fast noch 300 Euro, und dass, obwohl Stallmiete und Training in unserem Beispiel noch günstig sind.
In Städten etwa kann alleine die Pensionsmiete 400 Euro im Monat betragen. Und wird das Pferd einmal krank, gehen Tierarztkosten und Medikamente schnell in die Hunderte, ein Klinikaufenthalt gar in die Tausende. Haben die Besitzer wenig Geld, wird der Tierarzt häufig erst später gerufen, manchmal auch zu spät.
Das Training
Viele Reiter verzichten darauf, ihr Pferd von einem Profi ausbilden und regelmäßig trainieren zu lassen und selbst Reitunterricht zu nehmen. Gründe dafür sind auch hier Geld- und/oder Zeitmangel oder weil der Reiter seine Fähigkeiten überschätzt. Besonders kritisch wird es, wenn Reitanfänger untrainierte Pferde kaufen, weil die günstiger sind. Das kann gefährlich sein, weil die Reiter mit einem Pferd häufig überfordert sind. Kommt Angst ins Spiel oder verliert der Reiter die Lust, versucht er häufig, das Pferd irgendwann wieder loszuwerden – der Markt ist voll von solchen Schicksalen.
Der zeitliche Aufwand
Neben den Kosten wird vor allem der zeitliche Aufwand häufig unterschätzt. Selbst wenn der Besitzer sein Pferd in einem Pensionsstall nicht selbst versorgen muss, sollte er jeden Tag nach ihm schauen und sich regelmäßig mit ihm beschäftigen. Denn auch ein Pferd, das auf die Weide kommt, bewegt sich sonst zu wenig. Pferde müssen gezielt trainiert werden, sollen sie ein Reitergewicht auf Dauer unbeschadet tragen. Besonders für die vielen Pferde, die immer noch überwiegend alleine in einer Box gehalten werden, ist der Zeitmangel ihrer Besitzer gravierend – er bedeutet Stillstand und Langeweile, was häufig krank macht.
Jeder Pferdefreund sollte sich also vor der Anschaffung eines Pferdes drei zwingende Fragen stellen:
* Habe ich genug Geld?
* Habe ich genug Zeit?
* Reicht meine Erfahrung oder kann ich mir einen Trainer leisten?
Erst dann, wenn alle Fragen mit ja beantwortet werden können, geht der Traum für beide auf – Reiter wie Pferd.
kkkk
Die monatlichen Kosten eines Pferdes
Auch die Pferdeversicherung gehört in die Kategorie der monatlichen Kosten eines Pferdes. Bevor das erste Pferd gekauft wird, müssen die monatlichen Kosten großzügig überschlagen werden.
Niemand möchte bei der Ausübung seines Hobbys sparen und schon gar nicht, wenn dieses mit einem Lebewesen, wie z.B. einem Pferd zu tun hat. Nach dem Motto – nur das Beste für meinen Liebling. Gerade deshalb ist es wichtig, dass man die Kosten kennt, mit diesen kalkuliert und weiß, wo man sinnvollerweise sparen kann oder welche unkalkulierbaren Kosten man absichern kann und sollte.
Hier kann pferd-versichert.de
mit kompetenter und umfassender Beratung zu sämtlichen Fragen zur Pferdeversicherung und rund ums Pferd und darüber hinaus weiterhelfen.
Die monatlichen Kosten für ein Pferd variieren natürlich sehr – je nach gewählter Haltungsform. Als sogenannter Selbstversorger kann man natürlich sehr viel Geld einsparen. Trotzdem sollte man es sich gut überlegen, ob man Zeit und Lust hat, täglich neben dem Bewegen und der Pflege des Pferdes noch mal den gleichen Aufwand für Ausmisten, Füttern und Weidepflege zu betreiben.
Die Pensionspreise sind regional sehr unterschiedlich und hängen natürlich auch von den angebotenen Leistungen oder besonderen Wünschen wie z.B. Nutzung von Führanlage und Laufband, Späne- statt Stroheinstreu und nur stundenweiser Weidegang, ab. Durchschnittlich sind ca. 300,- Euro in Ansatz zu bringen.
Zu diesen Kosten sind alle 6-8 Wochen Hufpflege/-beschlag von 25,- bis 80,- Euro und Gesundheitsvorsorgekosten wie Wurmkuren, Impfungen und jährliche Zahnkontrolle mit jährlich ca. 250,- Euro in Ansatz zu bringen.
Aber Achtung: hier sprechen wir von gesunden Pferden!
Aber selbst die robuste Pferdenatur wird leider auch bei allerbester Pflege und Fütterung irgendwann einmal krank und sei es auch nur, dass sich nach vielen gemeinsamen Jahren irgendwann Alterserscheinungen wie z.B. die Arthrose einstellt.
Und wie jeder weiß sind Krankheitskosten nicht zu kalkulieren, da diese schnell mal in die Tausende gehen. Diese Kosten kann man aber ganz elegant abfedern, wenn man rechtzeitig eine Pferdekrankenversicherung abgeschlossen hat. pferd-versichert.de bietet eine leistungsstarke Pferdekrankenversicherung, bei der 60 % der Kosten für ambulante und stationäre tierärztliche Behandlungen, Labor- und Röntgenuntersuchungen sowie Arznei- und Verbandsmittel bis zum 1-fachen Satz der Gebührenordnung für Tierärzte erstattet werden.
Hierfür sind monatlich 36,57 Euro zu kalkulieren. Leider gibt es aber auch immer mal wieder Erkrankungen, bei denen der Haustierarzt nicht weiterhelfen kann und ein Klinikaufenthalt und eine lebensrettende OP unumgänglich ist. Bestes Beispiel hierfür ist die Kolik-OP, für die man durchschnittlich 4000,- Euro zahlen muss. In einer solchen stressigen Situation ist es für den Pferdebesitzer beruhigend zu wissen, dass diese Kosten zu 100 % von seiner Pferde OP Versicherung übernommen werden.
pferd-versichert.de bietet diese schon für eine Jahresprämie von nur 162,68 Euro an. Für diese Jahresprämie werden 100 % der Kosten für eine in Vollnarkose infolge eines Unfalls oder einer Krankheit durchgeführten Operation, die Behandlung am Tag vor der OP und bis zu fünf Tage danach, ohne Selbstbeteiligung, bei freier Tierarztwahl und bis zum 2-fachen Satz der Gebührenordnung für Tierärzte übernommen.
Es werden aber nicht nur robuste Naturen krank, sondern auch das bravste Pferd „stellt mal etwas an“. Die Schäden die dabei entstehen, sind genauso wenig zu kalkulieren wie die Krankheitskosten. Deshalb sollte jeder vernünftige Pferdehalter eine Pferdehaftpflicht abschließen. Diese gibt es bei pferd-versichert.de bis zu einer Deckungssumme von 20 Mio. Euro! Hierbei sind alle wichtigen Risiken wie z.B. die Reitbeteiligung, der Weidegang, die private Kutschfahrt, die Turnierteilnahme usw. versichert.
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