für Reit- bzw Pferdestall und den Umgang mit dem Pferd
Kennt ihr das auch, ihr seit dem Stall und denkt nur: Wie kann der nur?
Oder auch im Reiterstübchen, wenn man Gespräche verfolgt. Der Pferdebesitzer, der Reitlehrer, der Stallbesitzer und die Reitbeteiligung sowie Pferdepflegerin jeder begeht irgendwann meist das Terrain des No Go´s . Vielleicht ist es oftmals nicht mal bewusst geschehen, wenn man an das Gute im Menschen glaubt, wobei Pferdeleute den Ruf haben noch schlimmer zu sein.
Hier möchte ich nun jeden bitten ein oder mehrere No Go´s aufzulisten:Freue mich auf viele Kommentare !
Ich glaube man kann mit mir über alles reden. Mein Gegenüber darf nur sich nur nicht auf einem Kreuzzug befinden. Ich kann mir alles anhören und darüber nachdenken. Aber friedlich bitte.
Deswegen halte ich mich mit meiner Meinung auch oft zurück, bis ich wirklich darum gebeten werde. Ich habe nämlich manchmal auch die Eigenschaft ziemlich vehement meine Meinung zu vertreten. Grenzwertig wird es immer bei Tierquälerei. Das ist dann aber auch ein schmaler Grat:
Darf ich jemand anders Tierquälerei vorwerfen? Ich mein, da muss ich mir verdammt sicher sein. Vielleicht kenne ich nicht alle Aspekte. Und soll ich derjenige sein,der an einem fremden Stall den Mund aufmacht, obwohl da 20 andere Einstaller den Mund halten und auch der Stallbesitzer nichts sagt?
Da kommen wir ganz schnell in den Bereich Zivilcourage…
Kommentar von Christian — Februar 6, 2011 @ 10:55 vormittags |
Als No Go fallen mir ein: Diebstahl von Leckerlies und Futter.
Oder völlig übertriebene Gewaltanwendung, zum Beispiel, wenn das Pferd einen beißen oder treten wollte, dann muss dem Tier zwar gezeigt werden, wer der Herr im Haus ist – aber dabei sollte auf die Verhältnismäßigkeit geachtet werden… so sollte der Kopf und Hals völlig tabu sein.
Kommentar von Kai — Februar 6, 2011 @ 11:43 vormittags |
Hinzufügend sollte man auch den Diebstahl von Weidepfählen nennen, das Zerstören von Weidestromgeräten. Das unbefugte Betreten (von völlig stallfremden Personen) von Weideland ist auch nicht zuverachten, besonders mit einem freilaufenden Hund während sich die Pferde auf dem selben Weideteil befinden.
Kommentar von pferdreiter — Februar 6, 2011 @ 12:46 nachmittags |
Also wenn mich mein Pferd tritt oder schlägt, klatsch ich dem eine aber keine leichte !!! Ich glaub du bist noch nie von einem Pferd getretten worden ???? Sicher Gewalt ist keine Lösung, aber es kann auch nicht die Lösung sein das ich mich von meinem Pferd tretten lassen muss, nur weil ich ihm über Verständnis beibringen möchte: “He trette mich nicht”, meiner hatte auch mal eine echt schlimme Phase, er war zickig bis zum geht nicht mehr, und ich habe wirklich extrem viel Geduld, und ich raste auch nicht aus oder SCHLAGE mein Pferd, aber einmal hat er mich getretten und so richtig schön erwischt, ich hab ihm eine auf die Schulter geklascht und danach hat er das nie wieder gemacht, das war jetzt vor 5 Jahren, zickig ist er ab und zu noch immer aber tretten tut er nicht “mehr”. In der Herde geht das doch auch nicht wirklich viel anders zu, sogar schlimmer, ist der kleine Frech bekommt er gleich eine mit der Hinterhand vom Alphatier, und wir menschen sollen vorm Pferd stehen und “Du Du” sagen ??? Damit meine ich jetzt nicht das ich dem Pferd jedes mal eine Klatsche wenn es versucht zu tretten, wenn ein Pferd so oft tritt dann hat es Gründe an denen man sicher arbeiten muss mit viel Geldud und KEINE GEWALT, aber ich rede jetzt von meiner Situation, wenn das Pferd meint “na die trett ich jetzt mal, weil sie grad so schön bei mir vorbei geht” dann klatsch ich ihm eine……. so und jetzt könnt ihr mich lünchen
opf ist natürlich auch für mich tabu, aber ich lasse mich nicht tretten nur weil dem Pferd gerade fad ist, DAS IST LEBENSGEFÄHRLICH !!!!!!!!!! Und das Pferd trägt sicher keinen schaden davon wenn es einmal eine geklatscht bekommt
Kommentar von Nathi — Juli 6, 2011 @ 12:28 nachmittags |
Prinzip: Konsequente, leichte Strafe zur richtigen Zeit zeigt dem Pferd seine Grenze.
Eine sinnvolle Strafe ist immer bewusst (überlegt), emotionsfrei aber prompt.
Schaue dazu mal unter: http://pferdundreiter.wordpress.com/2010/03/14/strafen
Kommentar von pferdreiter — Juli 6, 2011 @ 6:37 nachmittags
Mir fällt dazu ein, wenn einem die Stallbesitzerin “ihre Ruhe” haben will und einem vehement nicht helfen will, wenn man das eigene Pferd nicht von der Koppel bringt, weil die Pferde der Stallbesitzerin ständig Unruhe in die Herde bringen. Also ich bin eigentlich wirklich tolerant, aber das geht gar nicht.
Oder wenn jemand mit Spruchen ankommt, wie:”Pferde sind wie Autos, wenn sie nicht mehr gehn, kauft man sich ein neues.” Für mich ein absolutes No-Go.
Kommentar von Princess A. — Februar 12, 2011 @ 11:17 vormittags |
Auch wenn es abgedroschen klingt, aber das größte NoGo im Stall ist es, wenn das Pferd als Sportgerät gesehen wird. Daraus resultieren all die kleinen NoGos aus dem Alltag: das Pferd ungerecht bestrafen, die eigene Laune an dem Tier auslassen, unnötigen Druck aufbauen, Erfolge nur für das eigene Ego anstreben, nicht auf die Bedürfnisse von Pferden Rücksicht nehmen…
Naja, und zwischen den Reitern gibt’s ja dann noch die ganzen NoGos, die es auch zwischen “normalen” Menschen gibt
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Kommentar von voll reingeritten — Februar 23, 2011 @ 8:20 nachmittags |