Aus familiären und nicht zuletzt oft Alters-Gründen werden Pensionsställe irgendwann aufgegeben und an schätzungsweise passende Bewerber als Pacht übergeben. Vielleicht ist auch nur die Zahlungskraft ausschlaggebend.
Eine Gemeinde im Landkreis Gifhorn in Niedersachsen und umfasst Ortsteile wie Adenbüttel und Rolfsbüttel. Hier gibts es einige Pensions- und Offenställe, welche den Besitzer wechseln oder neu aufmachen.
Doch was ist ausschlaggebend um einen Stall leiten zu können?
- Selbstmanagement und Selbstreflektion
- Authentizität (Echtheit/ zuverlässig)
- Engagement und Kompetenz
- Flexibilität und Intuition
- Fähigkeiten, Erfahrungen/Meinungen an andere Menschen weitergeben, insbesondere in Hinsicht auf Boxenpflege und Füttern
- Informationsfluss gewährleisten
- eine Betriebskultur schaffen, in der die Menschen das Gefühl haben, dass sie sich jederzeit an einen wenden können. Egal ob mit schlechten oder mit guten Nachrichten.
- Vorbildfunktion
Was passiert jedoch, wenn ein Mann ( 45+) einen Pensionsstall mit 9 Boxen übernimmt zusammen mit seiner Frau, welche vor ihrem eigenen Pferd bereits Angst hat?
Es kann lustig werden oder auch gefährlich, doch mit folgender “Geschichte” hätte wohl niemand gerechnet – welche leider auf Tatsachen beruht und genauso passiert ist.
Das Vorgespräch
Zu zweit hatten wir uns den Stall angeschaut, durch den Termin mit Frau P. Besprochen hatten wir, dass wir gerne zwei Boxen hätten anstatt Offenstall. Die 200Euro für eine Box wollten wir jedoch nicht zahlen und es wurde uns ein geringerer Preis zugesichert. Als Leistungen wurden zugesichert:
- tägliches Misten
- tägliches, großzügiges Einstreuen mit Stroh
- tägliches, großzügiges Füttern mit Heu (morgens und abends)
- Bereitstellung von Heu und Stroh, Box
- Reitplatznutzung
- Weidenutzung mit Unterstand
- tägliches Füttern mit selbst besorgtem Kraft- und Saftfutter und dessen Zusammenstellung / Mixen von verschiedenen Futtersorten
- Verabreichung von Medikamenten
- unverzügliche Kontaktierung bei Krankheit / Verletzung des Pferdes
Unsere Pflichten wären gewesen:
- max. einmal in der Woche Frühdienst – wie alle Einsteller -übernehmen :
für alle Pferde Futter nach Plan zusammenstellen, füttern, rausstellen - Abäppeln der Weide im Team, wenn man abends da ist
- Bereitstellung von eigenem Kraftfutter und benötigter Medizin
Eigentlich gar keine Zeit mussten wir 2 Tage später erneut auf dem Hof antanzen, wegen Anruf von Frau P., welche uns den Grund nicht sagen wollte.
Unterbreitet wurde uns das Angebot von Fam. P. 150Euro und 160Euro (für die größere Box) zu zahlen, was angeblich auch mit den Stallkollegen besprochen wurde. Aufgrund des geringeren Entgeldes sollen wir nur unsere Boxen alleine misten und dann auch Einstreuen und Befüllen der Box mit Heu.
Wieder zum Hof zitiert 2 Tage später, wurde ein früheres Einstellen der Pferde -vor dem 1.9.2011- gefordert und der angebrochene Monat sollte umsonst sein für uns. Weiter wurde uns gesagt, dass ein Vertrag unterschrieben werden sollte, welchen sie nicht mal dabei oder schon besorgt hatten.
Wieder ein Besuch des Hofes, wegen einem Anruf von Frau P. Diesmal wurden wir unter Druck gesetzt den Vertrag sofort zu unterzeichnen ohne ihn in Ruhe gelesen und besprochen zu haben untereinander. Wir bekamen auch keinen Vertrag ausgehändigt, sondern erst viel später. Als ich vor der Unterschrift den Vertragspunkt >>Pfandrecht<< gestichen hatte waren Herr P. (Vertragspartner) und Frau P. nicht erfreut.
Immer wieder wurde gefragt, wann wir mit den Pferden kommen, wobei ich schon Tage vorher gesagt hatte das mein Pferd gerade lahmt. Ich wurde förmlich unter Druck gesetzt damit ich trotz Lahmheit die Pferde umstellen sollte. Ich ließ mich jedoch nicht beirren, auch nicht von mehr als 4 Leuten die auf mich einredeten und versuchen mich schlecht zu reden und meine Pferdeerziehung. Abgemacht wurde dann, dass ich anrufen würde, wenn ich den Termin weiß -spätestens um 1.9.2011.
Anscheint prallte diese Aussage aber an den Pächtern ab und so folgte 3 Tage später wieder ein Anruf von Frau P. bei der Person (Herr KFD) welche mit mir dort einziehen wollte und nicht mal bei mir selbst. Herr KFD fühlte sich belästigt und stark unter Druck gesetzt.
Ein Pferd, welches selbst im Schritt eine Lahmheit zeigt, kann man nicht in einen Fremden Stall bringen und dazu noch auf die Weide. Hier würde ein nebenher Rennen stattfinden, welches die Lahmheit nicht abheilen lassen würde. Somit bekam Frau P. von mir eine passende SMS, nachdem Herr KFD seinem Unmut bei mir Luft machte.
Wieder erfolgte ein Besuch im Stall, jedoch nur von mir alleine und ohne Anruf von Frau P. Am Stall war auch nur Herr P. und ich besprach mit ihm, wann wir mit den Pferden kommen würden (2-3Tage später) und ich sollte (wieder ein unter Druck setzen) schnellst möglich kommen, also übermorgen.
Besprochen wurde wo die Pferde dann zunächst stehen sollten, auf der Weide und welche Boxen und zwar in andere als uns zugesichert wurde. Besonders das über 170cm großes Pferd bekam eine erheblich kleinere Box (2,5m breite) als zugesichert, wofür aber der höhere Preis trotzdem bezahlt werden sollte.
Das Bringen der Pferde
Der Zaun welcher zur Trennung der Herde und der zwei neuen Pferde dienen sollte war viel zu niedrig, unsicher und labil. Dies war für mich unverständlich, weil ich bereits vorher erklärte, dass beide Pferde gute Springer sind und auch Zäune systematisch abtesten. Es war eine ganz anderer Weideteil als verabredet und der Zaun war auch anders als verabredet.
Herr P. zeigte kein Interesse an unserer Person oder den Pferden, er telefonierte lieber fast 40min mit einer Person, bei welcher er über Arbeitskollegen (mit vollem Namen) ablästerte und sogar über Vorgesetzte und dies vor unseren Augen.
Als Wartepersonen wurden wir direkt nach dem Telefonat am Stall zurückgelassen über mehr als 20min- für unwichtiges Holen von Frau P. von zuhause.
Zeit welche wir nutzen, um uns die Weide, auf der bereits unsere Pferde standen genauer anzusehen. Nicht sauber abgeäppelt – obwohl unsere Pferde erst eine Wurmkur hatten und deren Pferde nicht – und keine dichte Grasnarbe oder frisches grün.
Zur Verfügung hatten diese Leute aber 7ha Weideland plus Winterweide für gerade mal 7 Pferde, wovon eines schon in einen anderen Stall gegangen war und Frau G. nur noch ihr zweites Pferd dort stehen hatte. Warum bekamen wir dann nicht ein intaktes Weidestück wie verabredet? Wieso hatten die Pferde Zugang zum großen Unterstand und unsere Pferde nicht mal einen Baum als Schutz vor Regen und Sonne?
Nachdem Fam. P. um einiges später wieder am Stall eintraf wurden die anderen Pferde -sehr umständlich – auf die danebenliegende Weide gelassen. Bestimmt wurde ein Dasein am Abend um 18 uhr, da dann die Pferde in die Boxen kommen sollten.
Der erste Abend
Angekommen um 17:30 war noch fast keiner da (außer die Besitzerin des Pferdes mit der Kolik und die Tierärztin mit Gipsarm) , dies war merkwürdig, wenn doch vorher das Futter zubereitet werden muss für 6Pferde und das Heu gegeben werden musste.
Wir konnten kein Heu in unsere Boxen tun, da ein Absperren vor den Boxen, welche in den Unterstand der anderen Pferde überging nicht erlaubt war und warum? Weil die Leute zu faul dazu waren Litze herauszugeben. Auch sollte nachts ebenfalls nicht abgesperrt werden, obwohl ein Pferd jederzeit Zugang zu den Boxen hatte. Zugemacht werden durfte seine Box nicht, welche auch in den Unterstand überging, da dies Pferd ein Knieproblem hatte.
Wir mussten also mit Wasser geben in Eimern ohne Einrichtung zum Befestigen und Heu geben warten bis alle anderen Pferde drin waren. Auch erst dann durften unsere Pferde rein.
Es wurde getrödelt, so das um 19uhr immer noch nicht die Pferde in den Boxen waren sondern erst kurz vor dem eintreffenden strömenden Regen. Hier wurde ich nun genötigt unsere Pferde über die Weide der anderen Pferde durch die tiefen Matsch mit Überschwemmung zu führen, anstatt außenrum über die Pflastersteine. So musste ich mit meinen Turnschuhen durch Wasser und Matsch laufen, dann noch Heu geben. Das Schlimmste kam erst noch, es wurde uns nicht gesagt, dass wir uns selbst Eimer für Wasser besorgen müssen – so standen unsere Pferde ohne Wasser da. Unsere Futterbehälter waren nämlich so instabil (Flexitube) das diese sehr leicht umgekippt werden konnten, was die Pferde beim Fressen immer wieder taten.
Es stellte sich bei keiner Person ein Interesse an den Pferden oder ihrer Fütterung ein, sondern ich wurde nur drauf hingewiesen am nächsten Morgen (Werktag!) um 8 uhr im Stall zu sein, weil da die Pferde rauskommen. Ich wurde nicht mal gefragt ob ich überhaupt Zeit habe. Nun mussten wir auch noch jetzt – nach dem enormen Regenfall – die Weide abäppeln, inkl. den alten Pferdeäpfeln von den anderen Pferden.
Nach langen Debatten bekam ich Litze, um einen Teils des Auslaufes vor unseren Boxen abzusperren.
Nächster Tag
Die Einstellerin Frau T. (Besitzerin des Kolikpferdes), welche am Morgen die Pferde gefüttert und rausgelassen hatte war bereits viel Früher da und hatte alle Pferde gefüttert bis auf unsere, diese durften zusehen, auch waren die Pferde bereits auf der Weide, wobei ich bereits um 7:30 da war anstatt um 8Uhr.
Ihr Pferd stand nachdem es die ganze Nacht nichts fressen durfte und nachts die Tierärztin noch mal da war mit den anderen Pferden auf der fetten Weide und bekam auch morgens seine Rübenschnitzel.
Ich hatte gedacht, dass ich vielleicht etwas mehr Nettigkeit erreiche, wenn ich den gesamten Stall mistete anstatt nur die beiden Boxen von uns – so war ich über eine Stunden beschäftigt da wohl Boxenpflege nicht zu den Stärken von Herrn P. gehört. Frau T. berichtete mir dann, das ich um 18 uhr wieder dasein muss zum Reinlassen der Pferde.
Der Abend lief genauso ab, wie der Abend zuvor, bis auf den Regenfall und die Litz-Debatte. Ich hatte selbst Litze mitgebracht und Isolatoren zur Befestigung, damit nicht die Hälfte sondern nur ein Viertel abgesperrt werden musste über Nacht. Den nächsten Morgen sollte ich wieder um 8 Uhr dasein und wieder erfolgte kein Nachfragen ob ich Zeit habe.
Tag 3
Diesmal war Herr KFD mit von der Partie und sollte weder mir mit unseren Pferden bei der Fütterung und misten helfen sondern Frau T., welche wieder den Dienst hatte die anderen Pferde zu füttern und rauszulassen. Diese Frau fragte nicht mal ob einer helfen könnte sondern bestimmte, wobei diese Aktion – wie sie die Pferde rauslies- völlig peinlich war. Höflich wie ich sein kann sagte ich nichts, allein wenn man für 5 Pferde rauslassen (weitester Weg von Box zur Weide vielleicht 18m) über 15min braucht -mit Hilfe – spricht für sich.
Der Abend lief arbeitsmäßig genauso wie der Abend zuvor ab und immer noch kein Interesse an den Pferden, deren Eigenarten oder Fütterung. Erwähnen sollte man aber den Eingliederungsversuch am Abend von Tag 3.
Eingliederungsversuch
Nachdem ich beim Pferd von Herrn KFD eine Lahmheit aufgrund einer Weidezaunverletzung (den Zaun musste ich jeden morgen/mittag und abends kontrollieren, da die Pferde ihn immer wieder kaputt machten) entdeckt hatte stelle ich den Wallach auf den Reitplatz neben der Weide unserer Beiden. Das Zustellen, zu meinem Fuchswallach, von der weißen Araberstute hatte ich mit Halfter erlaubt.
Nachdem mein Fuchs nichts tat und die Stute ihn beleckte, sanft beknabberte und rosste sollte auf einmal der angebliche schwarze Herdenchef dazugestellt werden. Ich war dagegen und schon gar nicht ohne Halfter. Doch ich wurde überhört von den vielen Einstellern um mich rum und die Stallpächter (denen der schwarze Wallach gehörte) sagten nicht ein Wort.
Er wurde einfach ohne Halfter dazu gelassen und die Stute nicht entfernt, als dieser auf mein Pferd losging rannte Herr P. mit langer Peitsche vor seinem eigenen Pferd (und das seiner Frau) weg und noch hinter die Umzäunung. Als ich dann mit Strick fein dazwischen ging und mein Pferd entfernen wollte, da das Pferd von Herrn KFD auf dem Reitplatz durchdrehte ließ eine Einstellerin, Frau Ga. , auch noch ihre (Leitstute) Stute und das letzte verbleibende Pferd auf der Weide zu meinem Pferd rüber – obwohl ich eindeutig dagegen war und auch diese Pferde kein Halfter drauf hatten.
Als ich davon später meiner Trainerin erzählte schüttelte diese nur mit dem Kopf, mehr Unwissenheit auf einem Haufen hätte sie noch nie erlebt.
Ab dem Zeitpunkt als ich den Spaß (mein Pferd wird verprügelt) nicht mitmachte wurde ich teils als unwissend und doof beschimpft. Es wurde auf mich eingeredet und ich unter Druck gesetzt mein Pferd sofort zu den anderen Pferden zurückzuführen auf die Weide. Genötigt wurde ich dann wieder am Sonntag - den nächsten Tag – morgen um 9 Uhr im Stall zu sein.
Tag 4
Ich war bereits um 8 Uhr beim Stall und stellte unsere Pferde raus, den einen machte ich mir gleich -nach dem Misten der beiden Boxen- zum Reiten auf dem Reitplatz fertig und erst als ich fertig war und bereits Herr P. (Frühdienst) alle Pferde gefüttert und auf die Weide gestellt hatte bekamen sie ihr – mein selbstgekauftes Korn. Berichtet wurde mir dann beim Verabschieden, das ich wieder um 18Uhr dasein sollte.
Da ich auch mal etwas anderes vor hatte haben wir abends den Unterstand von der Weide über 2min abgesperrt und unsere Pferde in die Box gebracht und gefüttert. Heu und Stroh hatte ich zusammen mit dem Wasser (in unseren neu gekauften Eimern) immer schon morgens in die Box gebracht.
Die Weide wollte ich morgens abäppeln und hatte mir auch schon Weideplastikpfähle von 120cm besorgt sowie 250m lange Litze um den Absperrzaun zwischen den Pferden zu sichern, nachdem es noch mehr Verletzungen gab.
Herr KFD hinterließ einen Zettel, nachdem unsere Bemühungen Interesse an den Pferden, ihren Eigenheiten und dem Futter zu wecken völlig fehl schlugen. Auf diesem Stand unter anderem, dass sie nur die Futterboxen mit entsprechender Beschriftung in die beschriften Flexitubes kippen müssten (also kein Mixen wie für die anderen Pferde) und das der Wallach von Herrn KFD schnell aus der Box geführt werden müsste.
Sonntag Abend wurde mir nur 20min nach Abfahrt vom Stall per (anscheinenden) Anruf eröffnet, das wir jeden Tag morgen um vorgeschrieben Uhrzeiten der anderen Person dasein müssen und jeden Abend um 18 Uhr. Auch verkündet, das so ein Zettel unter aller Sau sei und das so nicht abgesprochen war dass andere unsere Pferde anfassen müssen. Auch verkündet, dass dort Leute auf dem Hof verkehren die wir nie sehen werden, welche die anderen Pferde morgens rauslassen.
Wir sollten nun also Selbstversorger sein, uns mit unseren Zeiten nach anderen richten 7 Tage die Woche und mindestens einmal in der Woche noch die anderen Pferde mit versorgen. Wir mussten Füttern und Wassereimer selbst besorgen, selbst für Stroh und Heu, sowie Wasser in der Box sorgen. Selbst misten und das nach Vorschrift täglich. Kraftfutter musste auch selbst besorgt werden, wie auch für deren Lagerung (Futtertonne) und Reitutensilien (Sattelschrank). Dafür sollten wir dann 150 bzw. 160 Euro zahlen. Natürlich war das Abäppeln der Weide tägliche Pflicht und das mithelfen bei Stallarbeiten. Dies ensprach nicht der Verabredung und war bei einer Entfernung von 10km auch nicht so einfach möglich ohne ständig zur Verfügung stehendes Auto und Zeit.
Tag 5 – Werktag
Morgens sollte ich um 9 Uhr wieder im Stall sein, wobei ich eigentlich kein Auto zur Verfügung hatte und gar keine Zeit, so war ich früher da und baute gleich noch den Zaun auf, stellte unsere Pferde raus, fütterte und fuhr wieder.
EXKURS:
Mittags kümmerte ich mich dann erneut um einen Stallplatz und ärgerte mich das wir das Angebot angenommen hatten – Herrn KFD gefiel es dort so – und nicht die Frist vom 1.11.2011 in weiter Anspruch genommen haben vom vorherigen Stall – ohne Vertrag. Dort standen wir nur noch auf Weide und verpflegen jeden morgen und abend die Pferde selbst. Die Strecke war erheblich kürzer und wir konnten die Zeiten selbst bestimmen. Am liebsten wäre ich mit den Pferden dort wieder zurückgegangen, dies wäre aber nicht möglich gewesen und getraut zu fragen haben wir uns nicht. Wenn ich heute darüber nachdenke – paar Tage später- werde ich immer noch sehr traurig, denn im Grunde stand ich dort fast 6 Jahre und wollte dort nicht wirklich weg. Es war jedoch nicht wirklich möglich zu bleiben aufgrund von Stress von Familie des Stallbesitzers und uns, bzw. mir. Er stand wenig dazwischen und als friedliebender Mensch konnte er das nicht weiter mitmachen. Ihre Mobbbing-Attaken von Schwester und Ex-Freundin (inkl. Sohn) brachten also ihren Erfolg.
Der gewisse Abend
Abends fuhr Herr KFD allein zum 18Uhr Termin in den Stall.
Dort wurde er bedroht, dass die Pferde nicht gleich weg sind vom Hof, diese auf die Straße gestellt und losgelassen werden von den Stallpächtern und Einstellern, welche sich zahlreich versammelt hatten. Selbst 2 neue Einstellerinnen waren dort mit 2 Pferden obwohl nur eine Box frei war.
Frau Ga. eine angebliche Rechtsanwältin au dem Dorf unterstütze das ganze treiben zusammen mit ihrem Mann (Geschäftsmann) und erwachsenen Tochter, unsere gesamten Stallutensilien (jeweils Futtereimer, Wassereimer, großes Heunetz, Kraftfutterbox mit Futter für 3 Tage, Weidepfähle 12Stück und Litze) nicht herauszugeben. Gott sei dank hatte ich noch nichts weiter im Stall.
Auch gaben sie nicht die Pferde heraus, sondern er musste zunächst den Schlüssel von mir holen, während ich hände ringend nach einem spontan Stellplatz suchte und ihn für maximal 2 Tage auf dem Reitplatz meiner Trainerin fand.
Herr KFD löste dann die Pferde aus, welche ich gleichzeitig führen musste zum Stall meiner Trainerin über einige Kilometer, nach 19:30 abends.
Herr KFD versuchte nun weiter unsere Sachen auszulösen, wobei das Pfandrecht ja gar nicht geltend war und der Vertrag zum 1.9.2011 ja noch nicht in Kraft getreten war. Diese Leute drohten ihm weiter und über ihn mir auch brutale Schläge an. Es fiel auch der Satz: egal wenn ich dafür ne Strafe vom Gericht bekomme. Schon schlimm, wenn Stallpächter so etwas sagen.
Grund:
Frau P. hätte mitbekommen das ich einen Stall suche und dies wäre nicht tragbar.Weiter wurde Herrn KFD gesagt: Rauswurf wegen angeblicher übler Nachrede über ihre Person.
Dafür hat sie leider keine Zeugen oder schriftlichen Beweis jeglicher Art.
Warum wohl? Weil es keine gab, wobei ja deren Meinungen, Fütter-Einstellungen und Gesundheitskenntnisse schon bemitleidenswert waren. Der Zaun zwischen den Pferden war ja auch eher nen Witz.
Aber wie heißt es so schön: Wer sich selbst mir etwas negativen identifiziert, was er irgendwo aufschnappt mit einem Ohr hat kein Selbstbewusstsein oder weiß genau das es diese Defizite gibt. Einbildung ist ja auch ne Bildung.
Frau P. verlange für die Tage sogar nun 50 Euro , obwohl es kostenlos sein sollte. Da Herr KFD das Geld nicht mit hatte sollte er ein Schreiben unterschreiben und wurde zur Unterschrift durch die Leute mehr oder weniger gezwungen.
Nachdem er es unterschrieben hatte bekam der das Futter jedoch nicht die restlichen Sachen, wie ich beim Stall meiner Trainerin erfuhr gegen 20:30Uhr. Eine Sms von mir mit der Drohung: Polizei, Anzeige, Anwalt … sollte der KFD dann um 21:30 laut SMS die Sachen abholen. Ich hatte ja Grundstücksverbot.
Verblieben sind im Stall 4 Metallharkenösen für Heunetze.
Laut Aussage der Fam. P. waren sie auch bei unseren Stall- aus dem wir zu ihnen gekommen sind. Anscheint um irgendwelche Scheiße zu verbreiten, wie sie es den lieben langen Tag tun über Einsteller, andere Höfe im Dorf, Bauern, meine Trainerin und ihrem Mann welche sie schon länger kennen.
Ein Stallwechsel ist wohl jederzeit erlaubt,
solange man die Kündigungsfrist bedenkt und die Zahlungen nicht einstellt, sich so verhält das Leute oder Tiere zu schaden kommen. Einen andere Stall suchen ist jederzeit erlaubt, auch dessen besichtigen, wenn einem ein Stall nicht gefällt.
Das Vortäuschen falscher Tatsachen ist hingegen nicht erlaubt.
Das Fordern vom Bereitstehen an 2 wechselnden Uhrzeiten an jedem Tag ist ein große und weitgreifende Täuschung.
Ein Besichtigen von zwei Einstellern mit je einem Pferd, für jeweils eine Box am Tag davor ist merkwürdig, zumal nur eine Box frei war und dies noch nicht mal offiziell, da Frau G. mit ihrem zweiten Pferd wieder zurückkommen wollte, nach der Krankheit.
Stall
Sechs Innenboxen teils mit Blick auf die Weide ohne Absperrung vor dem Fenster und drei Boxen mit Zugang in den Unterstand. 7 ha Weide mit nur einem Unterstand (an den Boxen) und einer Winterweide mit Unterstand. Der Heuboden ist Einstütz- bzw. Durchbruch gefährtet und nur von den Stallbesitzerin erlaubt zu betreten. Alle Pferde werden mit Eimern getränkt auch in der Box und dies Wasser kommt aus der Leitung.
Müsli und Möhren machen Schlundverstopfung, Rübenschnitzel sind das beste Futter überhaupt und werden nicht mal in genügend Wasser eingeweicht, über einen ausreichend langen Zeitraum. Erinnern wir uns an Einstellpferde, welche in einer Woche drei Koliken haben. Von ständiger, täglicher Medizingabe wie mit Equipalazone bis zur Fütterung von täglich extra frisch gekauften Birnen und Bananen ist alles möglich.
Weiterführend:
Wann braucht ein Pferd Beritt
Wieviel kostet ein Pferd
Abzocke oder Dreistigkeit
Abzocke Reitschule
So kann sich jeder Reiten leisten
Wieviel wissen ist notig um einen Pensionsstall zu leiten
Mit Pferden ein kleines Vermögen verdienen
Kostenfalle Pferd
Wie viel Umsatz macht das Durchschnittspferd?
Pensionspferdehaltung unter der Lupe

[...] [...]
Pingback von Was darf sich ein Pensionsstallbesitzer alles leiten? — September 4, 2011 @ 4:30 pm |
ohne wissen läuft nichts. hatte auch gedacht, dass ich das alleine schaffen kann, aber ohne prof. hilfe ist man ganz leicht aufgeschmissen.
Kommentar von Jens — September 22, 2011 @ 10:15 am |
da hast du recht jens, aber woher prof. hilfe bekommen, wenn man z.b. auf dem land wohnt?
Kommentar von Anja — Dezember 29, 2011 @ 11:06 am |
[...] kostet ein Pferd Abzocke oder Dreistigkeit Abzocke Reitschule So kann sich jeder Reiten leisten Wieviel wissen ist notig um einen Pensionsstall zu leiten Mit Pferden ein kleines Vermögen verdienen Kostenfalle Pferd Wie viel Umsatz macht das [...]
Pingback von Abzocke oder Dreistigkeit « Pferd und Reiter Blog — Februar 15, 2012 @ 3:51 pm |
[...] kostet ein Pferd Abzocke oder Dreistigkeit Abzocke Reitschule So kann sich jeder Reiten leisten Wieviel wissen ist notig um einen Pensionsstall zu leiten Mit Pferden ein kleines Vermögen verdienen Kostenfalle Pferd Wie viel Umsatz macht das [...]
Pingback von Kostenfalle Pferd « Pferd und Reiter Blog — Februar 15, 2012 @ 3:53 pm |