Pferd und Reiter Blog

Oktober 26, 2011

Finanziell geschützt mit einer Pferdehaftpflichtversicherung

Wer ein Pferd hält, ist sich bewusst, dass viele laufende Kosten anfallen. So müssen Unterkunft, Futter, aber auch die Betreuung des Pferdes gesichert sein. Allerdings kann ein Pferd auch andere Kosten verursachen, die mitunter schnell eine hohe Summe erreichen können.
Hohe Kosten durch Unfälle
Was passiert zum Beispiel, wenn das Pferd ohne Ihr Verschulden von der Koppel ausbricht und einen Verkehrsunfall verursacht. Hier kann der Schaden sich schnell auf mehrere Tausend Euro belaufen. Werden dabei zusätzlich Menschen geschädigt, können Kosten für Behandlung, Schmerzensgeld, bei einem schwerwiegenden Unfall sogar lebenslange Zahlungen anfallen. Als Pferdehalter sind Sie hierfür haftbar und müssen für die entstehenden Kosten aufkommen, selbst dann wenn Sie nicht über die notwendigen finanziellen Mittel verfügen.

Weidehaltung, ein RisikofaktorWann greift eine Pferdehaftpflichtversicherung?
Jeder Pferdehalter und –besitzer sollte sich daher Gedanken darüber machen, ob eine Pferdehaftpflichtversicherung nicht sinnvoll ist, um sich in solch einem Fall vor Schadensersatzansprüchen zu schützen.

Denn diese kommt für die Kosten bei Personen-, Sach- und Vermögensschäden auf, die Ihr Pferd verursacht. Einzige Ausnahme sind hier Schäden, die Sie selbst betreffen – wenn das Pferd also beispielsweise Ihren eigenen Stall beschädigt.
Nicht nur Sie werden durch eine solche Pferdehaftpflicht geschützt. Auch Tierpfleger, berechtigte Fremdreiter und Reitbeteiligungen sind im Schadensfall in der Pferdehaftpflichtversicherung mit eingeschlossen. Denn selten geht nur ein Mensch mit einem Pferd um.

Leistungsumfang, Beitragshöhe und Sonderleistungen beachten
Es gibt allerdings bei den verschiedenen Angeboten zu Pferdehaftpflichtversicherung erhebliche Unterschiede sowohl was die Leistungen als auch was die Beiträge anbelangt. So sollte man bei den Tarifen auch auf die Deckungssumme achten.
Eine gute Pferdehaftpflichtversicherung deckt Kosten von bis zu 20 Millionen Euro ab. Ist die Deckungssumme zu niedrig kann es zu einer Unterversicherung kommen, so dass die Versicherungssumme im Schadensfall eventuell nicht ausreicht um die entsprechenden Kosten zu decken. Ein Vergleich der Pferdeversicherungen lohnt hier also.

Einige Angebote bieten auch Sonderleistungen. So schützen manche Tarife beispielsweise eine kostenlose Mitversicherung für Fohlen bis zu sechs Monaten an, wenn die Stute in der Pferdehaftpflichtversicherung versichert ist. Auch bei einer ungewollten Deckung kommen manche Versicherer mit Versicherungsleistungen auf.

i.A. Nicole Röhle

 * Ein Vergleich der Pferdeversicherungen *

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