Leben sie wirklich in verschiedenen Welten?
Wie steht es um Bereiter, Reitlehrer und Reitschüler? Ihnen geht es wohl oftmals nicht besser, sobald es um den geliebten Vierhufer geht. Er ist halt alles in einem: Freund, Partner, Kind, Tröster, Sportgerät, Leistungssportler und Traum vieler Mädchen.
Doch es gibt so einige Vorurteile auf allen Seiten, so findet ein Zusammentreffen meist nicht ohne Vorbehalte statt.
Pferdebesitzer möchten angeblich jemanden, der das Pferd weiter ausbildet, Korrektur reitet und dafür auch noch Geld bezahlt. Natürlich muss die Reitbeteiligung nach der Nase des Besitzers tanzen und das Pferd nach seinen Vorstellungen bewegen und verpflegen.
Die Reitbeteiligung hingegen will am liebsten nichts bezahlen, alles machen dürfen was sie will und frei von allen Pflichten sein. Rechenschaft ablegen gehört nicht zu ihren Stärken, wieso auch dem Besitzer bescheid sagen, wenn man das Pferd nicht wie vereinbart bewegt hat. Sie ist auch immer fest davon überzeugt, dass sie gut reitet und keinen Unterricht benötigt.
Stallbesitzer hingehen versuchen sich oft aus allem rauszuhalten, leisten nicht mehr als sie müssen und auch nur dann, wenn man ein Auge auf sie hat. Sind die Stallbesitzer auch die Besitzer des Pferdes erleidet man als Reitbeteiligung eine Dauerobservation. Grundsätzlich tun Stallbesitzer und ihr Personal auch nie das, was man ihnen auferlegt hat, denn sie wissen es besser. Schließlich sehen sie das Pferd öfters als der Besitzer selbst.
Der Reitlehrer schwebt zwischen Lob und Kritisieren des Reitschülers, wobei letzteres oft durch die Blume geschieht oder nur ab und an. Kritisiert bzw. verbessert man zu oft wechselt oft der Reitschüler den Lehrer. Er fährt genauso zum Schüler, wie er auch vor Ort Unterricht gibt, auch auf seinen eigenen Pferden.
Er sucht ein günstiges Preis-Leistungsverhältnis. Nicht zuletzt will er einen ehrlichen Reitlehrer, doch oftmals möchten sie nur ihre Stärken aufgezeigt bekommen. Sein Ziel ist es oftmals viel positive Bestärkung zu bekommen, viele möchten deshalb auch Turniere bestreiten. Wenige möchten intensiv an ihren Problemen arbeiten.
Der Bereiter widerum wird zur Weiterbildung des Pferdes oder zum Korrekturreiten des Pferdes engagiert, oft ist es auch gleichzeitig der Reitlehrer des Besitzers.
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