Ein Hengst namens Highland Dale

Beauty (* 4. März 1943; † 1972) trug ursprüglich den Namen Highland Dale. Später war er auch unter den Namen der Pferdebekannt, die er spielte-insbesondere unter Beauty. Im Alter von 18 Monaten wurde er von seinem späteren Trainer gekauft und nach Kalifornien gebracht.v. LIBERTY DALE
a.d. MARIAN HIGHLANDGröße: 152cm (15 hands; 1hand=10,15 cm)

Der Hengst war schon, bevor er zu Fury wurde, ein Star war und seinen Besitzer Ralph McCutcheon zum wohlhabenden Mann machte.

Das schwarze, aus Missouri stammende „American-Saddle-Horse“ Hengst hatte bereits 1946 in Max Nossecks Verfilmung von Anna Sewells Roman Black Beauty die Hauptrolle gespielt, 1952 folgte der historische Western „Lone Star“ (Mann gegen Mann) mit Clark Gable und Ava Gardner.

hier in: Black Beauty

1954 kam Nicholas Rays Western Johnny Guitar mit Joan Crawford in die Kinos, im gleichen Jahr agierte der Hengst in dem Abenteuerstreifen Gypsy Colt (besser bekannt unter: Treue) nach einem Roman von Eric Knight, in dem es um die Freundschaft zwischen einer kleinen Farmertochter und einem Hengst ging. Diese „Rolle“ brachte ihm einen „tierischen Oscar“, den „Patsy Award“ ein.
1955 erhielt er für „Fliegende Hufe“ einen Award of Excellence.

1956 konnte man ihn dann noch neben Elizabeth Taylor, Rock Hudson und James Dean in Giant (Giganten) sehen.

hier in: Fury

Ab 1955 wurde aus „Beauty“ dann „Fury“.

Die Gage für das Pferd, das neben vier weiteren für diese Serie eingesetzt wurde, betrug pro Folge 1500 Dollar. Der Hengst wurde für alle Szenen verwendet, die ungewöhnliche Dressurleistungen verlangten. Innerhalb von acht Jahren brachte das Pferd mehr als 500.000 Dollar ein.

Der Hengst trat auch in zahlreichen weiteren Filmen auf, unter anderem hatte er Gastrollen in der Serie Bonanza. Beauty, der fast sein ganzes Leben lang Atemprobleme gehabt hatte, starb im Alter von 29 Jahren und über sein Ende kursierten traurige Gerüchte.

 

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Fury oder auch  „Brave Stallion

Produktionsland USA, Produktionsjahr(e) 1955-1960
Länge 30 Minuten, Episoden 114 (5 Drehjahre)
Deutschsprachige Erstausstrahlung 5. Oktober 1958

Fury (englisch für Wut, Furie) ist der Name eines Pferdes aus einem Roman von Albert G. Miller und einer gleichnamigen Fernsehserie aus US-amerikanischer Produktion.

Ab 1958 in Deutschland wurde Fury im Schwarz-Weiß-Format wöchentlich im Nachmittagsprogramm des Ersten Deutschen Fernsehen (ARD) ausgestrahlt.

Entstanden ist die Serie nach einem Jugendbuch aus den frühen 1950er-Jahren, welches später auch als gebundene Ausgabe auf dem deutschsprachigen Markt erschien. Serie und Buch spielen im US-amerikanischen Westen. In den 1960er-Jahren gab es auch Hörspiel-Schallplatten mit den Sprechern aus der Fernsehserie.

Handlung
Die Handlung der ersten Folge von „Fury“ entspricht weitgehend der Buchvorlage, wenn auch stark verkürzt. Alle weiteren Folgen stammen aus der Feder der Fernsehautoren.

Der etwa 9-jährige Waisenjunge Joey kommt durch einen Beschluss des Vormundschaftsgerichts auf die Broken Wheel Ranch von Jim Newton (Peter Graves).

Fury ist ein wilder Hengst, der auf der Broken Wheel Ranch gezähmt werden soll. Niemand hat ihn bisher geritten. Ein Rancharbeiter versucht mit Gewalt, Fury zu bezwingen, und als dies nicht gelingt, ihn zu erschießen. Joey kann das edle Pferd in letzter Minute retten und freundet sich mit ihm an.

Diese beiden erleben nun viele Abenteuer, bei denen immer Fury eine Hauptrolle spielt. Joey versteht sich mit dem Pferd wie mit einem Menschen – Fury kann Gangster bewachen, Hilfe holen usw.  Eine immer wiederkehrende Verhaltensweise von Fury ist das Stupsen – entweder um jemanden zu necken oder um ihn zu einer Stelle zu bringen, wo Hilfe benötigt wird.

 

 

Vorspann der Folgen der 1950er/60er
Joey ruft den Namen seines Freundes laut in die Prärie hinaus. Diesen Ruf vernimmt das kilometerweit entfernt lauschende Pferd und galoppiert über Berg und Tal und Stock und Stein zu seinem menschlichen Freund. Dieser tätschelt nun den Hals des schwarzen Hengstes und sagt:
Na Fury, wie wär’s mit einem kleinen Ausritt, hast du Lust?“, worauf Fury (damit Joey besser aufsteigen kann) sich „hinkniet“, freudig wiehert und beide davonreiten.

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Giganten
im englischen Originaltitel Giant, ist ein Spielfilm des US-amerikanischen Regisseurs George Stevens. Das Drama basiert auf dem gleichnamigen Roman von Edna Ferber und wurde vom Filmstudio Warner Bros. produziert. Es ist der letzte Film des Schauspielers James Dean, der am 30. September 1955 bei einem Verkehrsunfall tödlich verunglückte.

in: Giant

Handlung

Der texanische Großgrundbesitzer Jordan „Bick“ Benedict reist zum Pferdekauf nach Maryland. Auf dem Anwesen von Dr. Horace Lynnton erblickt er jedoch nicht nur den temperamentvollen Hengst Westwind, sondern macht auch die Bekanntschaft mit Lynntons Tochter Leslie, die bald mit dem jungen Politiker Sir David Karfrey verheiratet werden soll. Leslie fühlt sich angezogen von dem gutaussehenden Rancher, und auch Bick Benedict ist fasziniert von der anmutigen und gebildeten Leslie.
Zu späteren Zeit wird während Leslies Abwesenheit der verletzte Westwind von Bick erschossen.

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Bonanza
ist der Titel einer bekannten US-amerikanischen Fernsehserie der 1960er Jahre, die im Western-Milieu des 19. Jahrhunderts, um 1870, spielt.

Der Titel Bonanza ist ein englisches Wort spanischen Ursprungs für „Goldgrube“. Die Familie Cartwright, um die sich die Serie dreht, besteht aus vier Männern, einem Vater und seinen drei Söhnen. Die fiktive Ranch, auf der die Familie lebt, heißt Ponderosa, benannt nach den dort wachsenden Ponderosa-Pines (dt.: Gelb-Kiefer).

Bonanza wurde erstmals am 12. September 1959 im US-Fernsehen von NBC ausgestrahlt. Auf deutschen Bildschirmen war die erste Folge am 13. Oktober 1962 zu sehen. Damals wurde sie von der ARD ausgestrahlt. Nach nur 13 Folgen wurde die Serie aber wegen „zu großer Brutalität“ eingestellt. Ab 1967 war Bonanza dann im ZDF zu sehen. Insgesamt lief die Sendung über 14 Jahre mit insgesamt 430 Episoden.

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Johnny Guitar – Wenn Frauen hassen
(Alternativtitel: Johnny Guitar – Gehasst, gejagt, gefürchtet) ist ein US-amerikanischer Western mit Joan Crawford in der Hauptrolle unter der Regie von Nicholas Ray aus dem Jahr 1954. Grundlage des Drehbuchs war der Western-Roman Johnny Guitar von Roy Chanslor.

Arizona in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Durch den Betrieb eines Spielsaloons und lukrative Immobiliengeschäfte hat es die Unternehmerin Vienna zu einigem Wohlstand gebracht. Den örtlichen Ranchern ist ihre Anwesenheit ein Dorn im Auge, da mit dem Bau der Eisenbahn die bisherigen Machtstrukturen umgekehrt werden und der Zustrom von neuen Siedlern das Ende der Vorherrschaft der Viehzüchtern bedeuten wird. Als Wortführerin tritt die energische Emma Small auf, die zu den größten Landbesitzern der Umgebung zählt.

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Fliegende Hufe
besser bekannt als „The Outlaw Stallion“.
Dauer: 64min
Herkunft: USA
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Black Beauty
ist eine 1972 gedrehte britische Abenteuerserie, die in groben Zügen auf dem Roman Black Beauty (original: Black Beauty – The Autobiography of a Horse) der britischen Schriftstellerin Anna Sewell beruht. Mit diesem, ihrem einzigen Werk, wollte sie auf das Schicksal von Gebrauchspferden im England des 19. Jahrhunderts aufmerksam machen. Die Fernsehserie besteht aus 52 Folgen mit jeweils 25 Minuten. In Deutschland wurden die ersten 26 Folgen ab September 1974 im ZDF ausgestrahlt.

Handelung
Der schwarze Hengst Black Beauty lebt im Haushalt des verwitweten viktorianischen Landarztes Dr. James Gordon, nachdem dessen Kinder Vicky und Kevin es krank in einem nahen Wald gefunden und gesund gepflegt haben. In diesen ersten 26 Folgen ist neben Black Beauty Vicky die Heldin, die mit ihrem tierischen Freund so manches Abenteuer und gefährliche Situationen meistern muss.

Ab 1973 wurde dann aus Vicky Gordon plötzlich Jenny Gordon. Grund dafür war der Umstand, dass Judy Bowker mit dem Hauptdarsteller, dem Pferd, nicht zurechtkam und die daraus resultierenden Schwierigkeiten zu einem Hindernis für die Dreharbeiten wurden. Daher wurde Bowker gegen Dorning ausgetauscht. Drehort der Serie war die Stockers Farm im Londoner Vorort Rickmansworth.

Black Beauty von 1994 wird von einem anderen Pferd gespielt!

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Quelle u.a. wikipedia

 

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3 Antworten zu Ein Hengst namens Highland Dale

  1. Romy schreibt:

    Ich habe als Kind den Film „Treue“ das erstemal 1969 gesehn und war, soweit ich mich erinnere, schon damals sehr fasziniert und ergriffen. Das geht mir zum Teil heute noch so. Dieser Film wurde in den vergangenen Jahren schon mehrmals im TV gezeigt und da dachte ich mir schon öfters, das könnte auch „Fury“ sein, was sich nach meiner Suche/Recherche bestätigt. Mich hatte diese Pferd schon immer interressiert. Wahrscheinlich weil es seit meiner Kindheit einen intensiven Eindruck hinterließ.

    Highland Dale starb im Alter von 29 Jahren und über sein Ende kursierten traurige Gerüchte. Man sagt ja immer, Gerüchte enthalten auch oft einen Teil der Wahrheit. Weiß jemand Näheres über die Umstände seines Todes ? Welche traurigen Gerüchte kursieren um Tod dieses Pferdes ?

    Für Informationen wäre ich sehr dankbar:

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  2. Sallie schreibt:

    Hallo, ich habe gelesen, das der Hengst an einer schweren Atemwegserkrankung 1972 gestorben ist.

    Beauty ist ein Pferd was es nie wieder geben wird & war ein echt tolles Filmpferd.
    Ruhe er in Frieden, er hat es verdient.

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  3. Romy schreibt:

    „Beauty, der fast sein ganzes Leben lang Atemprobleme gehabt hatte, starb im Alter von 29 Jahren und über sein Ende kursierten traurige Gerüchte“.

    Danke Sallie, für deine Antwort. Ich habe das auch gelesen, daß er an schweren Atemwegsproblemen evtl auch starb. Was aber nach den Gerüchten ( Gerüchte bedeutet ja, es kann mehreres in Frage kommen) zu urteilen ist, könnten auch andere traurige Umstände für seinen Tod mitunter verantwortlich sein. Ob dieses Pferd nicht schon früher verstarb, kann man auch nicht nachweisen. Papier ist geduldig. Es gab sicher mehr Pferde die sehr identisch waren und nur bei sehr genauen Hinsehn erkennen konnte, ob es sich um Highland Dale/Fury/Beauty handelte. (war ja bei Lassie auch nicht anders)

    Das werden wir aber höchstwahrscheilich nie erfahren. Ich kann mir auch vorstellen, damals war man mit Tierschutz nicht so vertraut und mit Pferden wurde sehr oft auch ruppig und wenig zimperlich umgegangen wurde. Sieht man auch auf damaligen Pferdedressuren auf YouTube-Videos.

    Leider ist das heute oft noch genauso.

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